Glögi

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Glögi (bzw. glögg auf Schwedisch) ist die skandinavische Variante von Glühwein. In Finnland kann man die alkoholfreie Version in der Weihnachtszeit in jedem Supermarkt kaufen. Hierzulande wird man bei einem bekannten schwedischen Möbelhaus fündig. Da ich aber mit Begeisterung alles, was sich in der heimischen Küche zubereiten lässt, gerne selbst ausprobiere, gab es bei uns am Wochenende selbstgemachten Glögi.

Für den weihnachtlichen Geschmack wurden diverse Gewürze benötigt: ein bis zwei Zimtstangen, frischer Ingwer, zehn Gewürznelken, ein Teelöffel Kardamomkapseln, drei Sternanis sowie ein Deziliter Zucker. Das alles wurde für eine Viertelstunde in vier Dezilitern Wasser gekocht.

Zimt, Ingwer, Anis, Kardamom, Nelken und Zucker sorgen für ein weihnachtliches Aroma.

 

Die Gewürze werden für 15 Minuten in Wasser gekocht.

 

Nach Ende der Kochzeit wurde die Mischung durch ein Sieb gegeben, um die Gewürze zu entfernen. Zur Flüssigkeit wurden eine Flasche Rotwein (0,75 Liter; wir haben einen lieblichen Wein verwendet, da Glögi meist sehr süß schmeckt) sowie ein halber Deziliter schwarzes Johannisbeersaftkonzentrat (darauf achten, wie stark das Konzentrat ist – bei der von uns verwendeten Sorte ist ein Mischungsverhältnis von 1:8 vorgesehen – und ggf. die Menge entsprechend anpassen) gegeben. Danach wurde das Getränk auf die gewünschte Trinktemperatur erwärmt (nicht mehr kochen).

Nach Abtrennen der Gewürze werden Rotwein und Johannisbeersaftkonzentrat zugegeben.

 

Je nach Geschmack kann der Glögi mit zusätzlichem Alkohol versetzt werden, indem man zum Beispiel Wodka zugibt. Wer möchte, gibt vor dem Servieren noch Mandeln und Rosinen in seinen Becher.

Glögi wird häufig mit Mandeln und Rosinen getrunken.

 

Egal ob alkoholfrei oder mit extra Schuss, ob mit oder ohne Rosinen: Eine Tasse Glögi versüßt auf jeden Fall dunkle Winterabende und erhöht die Kreativität beim Schreiben von Weihnachtskarten. Kippis!

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