Novemberimpressionen

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Wenn man den November googelt, stößt man häufig auf eher unerfreuliche Assoziationen wie „Trauermonat“ oder „kalt und grau“. Ich dagegen denke vor allem an „schneeweiß und pastellfarben“. Der November ist ein schöner Monat, um in den Urlaub zu reisen. Wer mich kennt weiß, dass ich nicht daran denke, der Dunkelheit zu entfliehen und an einem tropischen Strand zu liegen, sondern dass es mich vielmehr in den Norden zieht.

Ich hatte bereits zwei Mal das Vergnügen, im November im hohen Norden zu sein, und zwar 2016 in Ivalo und ein Jahr später in Saariselkä. Klar, die Tage sind kurz, aber die Sonne befindet sich immerhin noch drei bis vier Stunden lang über dem Horizont und auch danach wird es nicht direkt dunkel. Die lange Dämmerung taucht die Landschaft in ein ganz besonderes Licht, dessen Farbspektrum von zartrosa bis kräftig orange reicht. Die zahlreichen Touristen, die vor und über Weihnachten anreisen, lassen noch auf sich warten, sodass man die Stille und Einsamkeit der lappländischen Landschaft ganz für sich genießen kann. Nach Sonnenuntergang kann man es ruhig angehen lassen, der Abend ist schließlich lang. Vielleicht kocht man etwas, liest ein Buch oder geht in die Sauna. Bei klarem Himmel kann man sich später noch auf die Suche nach Polarlichtern begeben. Man sollte natürlich nicht vergessen, sich vorher dick einzupacken, sonst wird es schnell ungemütlich, wenn man bei minus 20 Grad auf dem kahlen Gipfel eines Fjells wartet. Am besten, ich lasse die Bilder für sich sprechen.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Jana

    Die Fotos kenne ich irgendwoher

    1. Miriam

      Dann wird es Zeit, dass wir wieder hinfahren, um neue zu machen.

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